Raphael Kläy

Waldtageslager 2018

Waldtageslager2018<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarreistaefa.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>128</div><div class='bid' style='display:none;'>1914</div><div class='usr' style='display:none;'>59</div>

Das traditionelle ökumenische Waldtageslager der beiden Stäfner Kirchen fand dieses Jahr zum 21. Mal in der ersten Sommerferienwoche statt. 160 Kinder verbrachten eine Woche lang den Tag zusammen mit ihren Gruppenleiter/innen, Hilfsleiter/innen und der Lagerleitung im Wald oberhalb der Risi.
Barbara Knupfer,
Die Namen der 13 Gruppen waren wie üblich sehr kreativ und orginell. Man fand unter anderem „Murmeli“, „Gummibärli“, „Drachen“, „Pottwale“, „Hippigschpänschtli“ und „Nacktmulle“, welche sich auf ihren Gruppenplätzen amüsierten.

Selbstverständlich zog sich, wie üblich, eine biblische Geschichte als roter Faden durch die Woche. „Tobias – auf weiten Reisen zu fernen Orten“ – Der blinde, barmherzige Tobit schickt seinen Sohn Tobias zusammen mit dem Reisebegleiter Assarja in die Stadt Rages, um Geld abzuholen, das er vor Jahren dort deponiert hat. Zwei Boten sollen ihm täglich Bericht erstatten.
Die erste Station der Beiden führt nach Ninive. Dort lernen wir den Bösewicht Aschmodaj kennen, der uns zuerst freundlich bittet, sein Land zu verlassen.
Der nächste Tag führt Tobias und Assarja nach Assur an den Fluss Tigris. Im Tigris fangen wir einen Fisch, welcher später Tobit das Augenlicht zurückgibt.
Leider befinden wir uns immer noch auf den Ländereien des bösen Aschmodaj. Dieser bittet uns nun nicht mehr höflich, sondern fordert uns sehr vehement dazu auf, umgehend zu verschwinden.

Als Nächstes wandern wir von Assur nach Ekbatana. Bei unserer Ankunft begrüsst uns Sara. Tobias und Sara verlieben sich auf den ersten Blick ineinander. Assarja reisst die beiden Turteltauben auseinander und erinnert daran, dass das Abholen des Geldes oberste Priorität hat. Tobias trennt sich schweren Herzens von Sara und verspricht, dass er zurückkehrt. Anschliessend geht die Reise weiter nach Rages, wo das Geld abgeholt wird.
Als Tobias erklärt, dass er Sara heiraten möchte, erscheint diese plötzlich in Rages. Sie hat es ohne Tobias nicht ausgehalten und ist ihm gefolgt. Tobias ist ausser sich vor Freude. Wie aus dem Nichts erscheint Aschmodaj mit zwei Sklaven. Er macht keinen Hehl daraus, dass ihm die Verbindung zwischen Tobias und Sara überhaupt nicht gefällt. Er selber möchte Sara heiraten und macht ihr grossspurig einen Heiratsantrag. Ausserdem schenkt er ihr die beiden Sklaven und bittet sie, es sich nochmal zu überlegen. Sara möchte den Sklaven die Freiheit geben und deshalb nimmt sie das Geschenk an und sagt, dass sie über sein Angebot nachdenken werde. Unmittelbar nach dem Abgang von Aschmodaj setzt sie ihr Vorhaben in die Tat um und erklärt, dass sie nicht im Traum daran denken würde, einen solch bösartigen Mann zu heiraten. Tobias ist glücklich und verabredet sich mit ihr für den nächsten Tag.

Wir kehren nach Ekbatana zurück und Tobias macht Sara einen romantischen Heiratsantrag, welchen diese mit Begeisterung annimmt. Leider gibt es aber noch ein Problem. Sara hat schon mehrfach einen tollen Mann getroffen, den sie gerne geheiratet hätte. Eigenartigerweise sind diese alle in der Nacht vor der Hochzeit für immer verschwunden. Sie vermutet, dass Aschmodaj etwas damit zu tun hat. Nun hat sie grosse Angst um Tobias und bittet die Kinder, ihn bis zur Hochzeit zu beschützen. Tobias will der Sache auf den Grund gehen und stellt sich in der Nacht zusammen mit den Kindern gegen Aschmodaj. Es gelingt ihm, den Bösewicht zu vertreiben. Damit ist der Weg frei für eine wunderbare Hochzeit mit Sara.

Mit dieser Hochzeit ging eine wiederum wunderschöne Lagerwoche bei extrem heissen Temperaturen leider schon wieder zu Ende. Dieses Jahr haben wir bedauerlicherweise ausser den üblichen Schnitt- und Schürfwunden auch einen Armbruch zu beklagen. Gott sei Dank konnte das Kind trotz Gipsarm wieder im Lager dabei sein, was uns natürlich sehr gefreut hat.
Ganz toll war, dass wir dieses Jahr die Übernachtung wieder durchführen konnten. Die Kinder waren sehr glücklich!
Auch das Abschlussgrillieren konnte stattfinden. Die Lagerleitung und die Mitarbeiter begrüssten dies sehr. Bietet dieses Grillieren jeweils viel Zeit und Raum für bereichernde Gespräche mit den Eltern.
Das Projekt „Ausbildungscamp“ ging ebenfalls in eine neue Runde. In den beiden „Camps“ (5. und 6. Klässler/innen) haben die Teilnehmer/innen viel gelernt um später mal gute Hilfsleiter/innen zu werden. Die 6. Klässler/innen haben ihre Ausbildung nun abgeschlossen und es war eine Freude zu sehen, wie grossartig sie sich für ihr Ziel engagierten. Alle haben Ihre Prüfung bestanden und stehen uns hoffentlich nächstes Jahr als ausgebildete Hilfsleiter/innen zur Verfügung.

Die Lagerleitung, welche sich seit Jahren aus Barbara Knupfer, Christoph Vogel, Marc Bühler und Raphael Kläy zusammensetzte, freut sich bereits auf das nächste Lager mit vielen bekannten und neuen Gesichtern.
Bereitgestellt: 11.12.2017     Besuche: 18 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch