Waldtageslager 2026 - Rückblick

DSC02206 (Foto: Melina Bühler)

Das Waldtageslager 2026 ist schon wieder Geschichte, lesen Sie hier den diesjährigen Rückblick...





Liebe Eltern, Liebe Interessierte

«Schiff ahoi!» So lautete der Ruf des diesjährigen Waldtageslagers, welcher uns zu Noah auf die Arche einlud. Die zahlreichen Gruppen von Kindern mit ihren Hilfsleiterinnen und Gruppenleiter waren in diesem Jahr passend zur Geschichte eines der Tiere auf der Arche, welche gemeinsam eine Woche auf Deck verbrachte und dabei so manche Schwierigkeiten und Herausforderungen bewältigen mussten. Ob Schmutz, Gestank oder technische Schwierigkeiten – am Ende der Woche wurde uns klar, dass nur die Gemeinschaft und der gegenseitige Respekt uns zum Ziel führen kann und wir dadurch wieder Land erreichen können.
DSC00570 (Foto: Melina Bühler)
Die Gruppen – hier bei der Einstiegsfeier in der reformierten Kirche Stäfa - waren in diesem Jahr durch die Geschichte definiert: «Pfauen», «Giraffen», «Specht» oder «Haselmaus».

Das Waldtageslager war wieder ein voller Erfolg in diesem Jahr. Die Geschichte «Abenteuer auf der Arche» prägte das Leben auf Deck bzw. im Wald mit und zauberte so manchen Kinderaugen ein Lächeln ins Gesicht oder regte zum Nachdenken über zwischenmenschliche Konflikte, Frieden, Teamwork und Gemeinschaft an. Als tägliches Ritual wurde morgens und nachmittags gesungen. Der ikonische WTL-Song war ein absoluter Hit und wurde leidenschaftlich mitgesungen von den Kindern. Passend zu diesem Jahr ergänzte das Lied «Schiff ahoi» von Andrew Bond das Repertoire. Auf keinen Fall durften «Überall isch Gott», «Mini Farb und dini» sowie «Wer isch de König vom Dschungel» fehlen. Bruno Gut von der Katholischen Kirche Stäfa hatte gemeinsam mit der Lagerband die Lieder angestimmt und unterstützte so das gemeinsame Singen. Durch die so entstandene Lagerband mit Gitarre, Klavier und Cajon wurden die Lieder zu Ohrwürmern der Kinder und stellten den täglichen Start oder Schluss eines anstrengenden Tages im Wald dar.
DSC00666 (Foto: Melina Bühler)
Noah (hier rechts im Bild) begleitete uns durch die Abenteuer auf dem Schiff.

Auch das Radio WTL war dieses Jahr wieder Live mit «em bestä Sound zwüsched de Bäum». Jeden Morgen ertönte an Gruppenplätzen die Stimme des Moderators Tobias Kuratle – ein Pfarrer der Reformierten Kirche Stäfa-Hombrechtikon. Mit seiner aufgestellten und begeisternden Art fasste er auch in diesem Jahr die Stimmung im Lager auf und versüsste den Zuhörern den Tag durch Witze, spannende Rätsel, Wissenswertes rund um die Tiere der WTL-Gruppen oder schaltete zur rasenden Reporterin Chiara Kolumna.
DSC01247 (Foto: Melina Bühler)
Zwei Specht-Jungs (1. Klässler) durften ins Studio des Radio-WTL, um am Quiz «ABC WTL» teilzunehmen. Dies wurde live ausgestrahlt!

Die Bilder – in diesem Jahr gemacht von Melina Bühler und Damian Stierle – lassen die Begeisterung, die Abenteuerlust und der Spassfaktor der Kinder am besten beschreiben als mit Worten. Die Kinder waren durchwegs glücklich, begeistert von den verschiedenen Programmaktivitäten – ganz egal ob Freies Spielen oder ein Duftmonopoly am Mittwoch. Dort lernten sie verschiedenste Würfel- und Kartenspiele kennen und spielten gegen die Gruppenleiter. Als Gewinn sammelten sie verschiedene Düfte. Diese dienten als zusammengemischtes Parfum gegen den Gestank auf der Arche Noah.
Auch wenn die Übernachtung für die älteren Kinder seit vielen Jahren fester Bestandteil der WTL-Woche ist, musste sie in diesem Jahr abgesagt werden aufgrund der unsicheren Wetterlage. Glücklicherweise war an den restlichen Tagen stets sommerliches Wetter und die Regenjacke wurde kaum benötigt. Selbst die Hitze konnte die Kinder nicht vom Toben im Wald, vom Rutschen in der Lehmschlucht oder vom Sammeln von Waldmaterialien abhalten. Die Gruppenleiter wurden mittels Trinkwasserheftli oder einer eigens angebrachten Küchenuhr am Gruppenplatz kreativ, um die Kinder ans regelmässige Trinken zu erinnern.
DSC01433 (Foto: Melina Bühler)
Die Giraffen-Leiterin erklärt den Bibern ihr Würfelspiel während des Duftmonopolys.

Trotz Feuerverbot konnte dann am Freitagabend der gemeinsame Abschluss mit den Eltern auf der Lagerwiese stattfinden. Die Hot-Dogs waren innert kürzester Zeit weg und die Lagerwiese lud die Familien ein, um miteinander zu schwatzen und so das Lager in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen. Die Kinder berichteten ihren Eltern von den vielen Erlebnissen der vergangenen Woche. So wurden einige Mamis und Papis an der Hand in den Wald zum eigenen Gruppenplatz geführt und hörten gespannt den ausführlichen Erzählungen ihrer Kinder zu.

Nach einer langen Woche etwas erschöpft, aber doch zufrieden, schloss das Leitungsteam das Lager am Samstagnachmittag nach dem gemeinsamen Abbau ab und die Mitarbeitenden nahmen Abschied vom mit Leben gefüllten Wald oberhalb von Stäfa. Doch schon in einem Jahr steht das Lager wieder bevor und der ganze Zauber beginnt von Neuem. Bis dahin: «Wänn gömmer ändli loos?». Gute Erholung und bis zum nächsten Jahr!
DSC02226 (Foto: Melina Bühler)
Corinne Bollmann überreicht dankend das Abschiedsgeschenk an Marc Bühler, welcher nach über 10 Jahren die Lagerleitung verlässt.

Nach den Sommerferien werden wir bereits mit der Planung fürs Jahr 2027 beginnen – Wie immer mit viel Herzblut und Motivation. Es würde uns sehr freuen, Sie und Ihre Kinder im nächsten Jahr wieder zu sehen oder persönlich kennen zu lernen.
Kurz vor Weihnachten wird, wie üblich, das Anmeldeformular aufgeschaltet.

Wir wünschen von Herzen eine gute Zeit, bleiben Sie gesund und bis bald.

Die Lagerleitung:
Corinne Bollmann, Marc Bühler, Raphael Kläy und Linard Schlegel
Bereitgestellt: 20.07.2026     Besuche: 52 Monat  
Datenschutz | aktualisiert mit kirchenweb.ch